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Die Selbstzerstörung der Aufklärung

Die Selbstzerstörung der Aufklärung

Die­sen Text will ich mit einem Kom­men­tar aus den taz-Leser­kom­men­ta­ren ein­lei­ten, der mir ges­tern Mor­gen unter die Augen fuhr: „toxi­sches Männ­lich­keits­ide­al und auch Frauenfeindlichkeit,glauben sie zu sehen… :)hat­ten sie schon Ihren ers­ten Freund ?“. In dem dazu­ge­hö­ri­gen Arti­kel ging es eigent­lich dar­um, dass männ­li­chen Syn­chron­schwim­mern kei­ne Teil­nah­me an den olym­pi­schen Spie­len gestat­tet ist – ein The­ma, das mich jetzt zuge­ge­ben nur äußerst peri­pher inter­es­siert. Einer Frau, die in der Kom­men­tar­spal­te dem Arti­kel bei­pflich­tet und dahin­ter rich­ti­ger­wei­se gesell­schaft­li­che Rol­len­kli­schees sieht, die noch immer zu stark wir­ken, wird unter­stellt, sie habe kei­ne Ahnung vom Leben, ja noch nicht ein­mal von ihrer eige­nen Sexua­li­tät.