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Grüne wollen mehr Popkultur in der Oberpfalz fördern

(PRESSEMITTEILUNG) Mit einem Antrags­pa­ket, das die Grü­nen die­se Woche im Ober­pfäl­zer Bezirks­tag ein­ge­reicht haben, wol­len sie jun­ge und alter­na­ti­ve Kul­tur in der Ober­pfalz mehr för­dern. Von ihren ins­ge­samt drei Anträ­gen erhof­fen sie sich mehr Unter­stüt­zung für die Pop­kul­tur­sze­ne im gan­zen Bezirk. Außer­dem wol­len sie ein bezirks­wei­tes Pop­kul­tur­fes­ti­val ver­an­stal­ten.

Das Ober­pfäl­zer Pop­kul­tur­fes­ti­val soll zei­gen, wie viel­fäl­tig und bunt Kul­tur in allen Gegen­den in der Ober­pfalz ist“, so Bezirks­rat Ste­fan Chris­toph, Mit­glied im zustän­di­gen Kul­tur­aus­schuss. Das Fes­ti­val könn­te dabei bei­spiels­wei­se in ver­schie­de­nen Städ­ten in der Ober­pfalz gas­tie­ren und die Kul­tur­sze­ne vor Ort bele­ben. „Ich weiß aus der Kul­tur­ar­beit auch, wie schwie­rig es ist, geeig­ne­te Aus­stel­lungs- oder Auf­tritts­mög­lich­kei­ten zu bekom­men. Wir wol­len daher eine Spiel­stät­ten­för­de­rung eta­blie­ren, damit es bald in jeder Ecke der Ober­pfalz Mög­lich­kei­ten gibt, mit der eige­nen Band auf­zu­tre­ten.“ Kul­tur sei ein wich­ti­ger Stand­ort­fak­tor, so Chris­toph wei­ter: „Bei Qua­si-Voll­be­schäf­ti­gung gibt oft das kul­tu­rel­le Ange­bot vor Ort den Aus­schlag, ob jemand in einen Ort zieht oder dort woh­nen bleibt.“ Des­we­gen sei das grü­ne Antrags­pa­ket ein wich­ti­ger Schritt für die Ober­pfalz.

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Grüne begrüßen Petition zur Aufklärung über psychische Erkrankungen

(PRESSEMITTEILUNG) Die Grü­nen for­dern, dass der Auf­klä­rung psy­chi­scher Erkran­kun­gen an den Schu­len mehr Raum ein­ge­räumt wer­den soll. Ver­gan­ge­ne Woche for­der­te das eine Peti­ti­on im Bil­dungs­aus­schuss des Baye­ri­schen Land­tags. Die­se wur­de dort ein­stim­mig ange­nom­men.

Immer mehr Men­schen hier­zu­lan­de wer­den mit einer psy­chi­schen Erkran­kung dia­gnos­ti­ziert”, so der Ober­pfäl­zer Grü­nen-Bezirks­rat Ste­fan Chris­toph. Das habe einer­seits mit einer bes­se­ren Akzep­tanz zu tun, durch die sich Betrof­fe­ne eher trau­en, sich Hil­fe zu suchen, aber „auch mit dem zuneh­men­den Leis­tungs­druck, dem nicht nur jun­ge Leu­te in Aus­bil­dung und Beruf aus­ge­setzt sind.“ Depres­sio­nen und Bur­nout näh­men danach gera­de unter jun­gen Men­schen immer mehr zu. Doch die gesam­te Gesell­schaft brau­che mehr Ver­ständ­nis für das The­ma. „Erkran­kun­gen wie Depres­sio­nen dür­fen nicht län­ger mit Stig­ma­ta belas­tet sein“, for­dert Chris­toph.

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Die Qualität muss stimmen

(PRESSEMITTEILUNG) Beim bay­ern­wei­ten Aus­bau der Psych­ia­tri­schen Kri­sen­diens­te for­dern die Grü­nen ein­heit­li­che Qua­li­täts­stan­dards und neh­men den Frei­staat in die Pflicht

Aus der Land­tags- und Bezirks­wah­len im Herbst gin­gen die Grü­nen nicht nur im Land­tag als zweit­stärks­te Kraft aus dem Ren­nen, son­dern auch in den Bezir­ken stel­len sie — bay­ern­weit betrach­tet — mit ins­ge­samt 41 Bezirksrät*innen seit Okto­ber die zweit­stärks­te Grup­pe hin­ter der CSU. Grund genug, sich bei ihrem jüngs­ten Ver­net­zungs­tref­fen der Bezirksrät*innen aller sie­ben baye­ri­schen Bezir­ke selbst­be­wusst zu prä­sen­tie­ren. Schwer­punkt­the­ma beim Win­ter­tref­fen in Bad Winds­heim war die Umset­zung des neu­en baye­ri­schen Psy­chisch-Kran­ken-Hil­fe-Gesetz (PsychKGH) und hier ins­be­son­de­re die Ein­füh­rung der psych­ia­tri­schen Kri­sen­diens­te in nun­mehr allen sie­ben baye­ri­schen Bezir­ken.

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Neue Ideen und mehr Wertschätzung für junge Kultur

Rede zum Bezirks­haus­halt 2019 in der Bezirks­tags­sit­zung am 13. Dezem­ber 2018
Bezirks­rat Ste­fan Chris­toph

Herr Prä­si­dent, lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,
sehr geehr­te Damen und Her­ren von der Ver­wal­tung,
lie­be Pres­se,

vor­ne­weg möch­te ich mei­nen Dank an alle Mit­ar­bei­te­rin­nen der Ver­wal­tung aus­spre­chen für die gute Auf­ar­bei­tung des Haus­halts für das kom­men­de Jahr. In die­ser Form war es für uns als Bezirks­rä­tin­nen und Bezirks­rä­te gut mög­lich, das durch­aus umfang­rei­che Haus­halts­werk zu durch­drin­gen. Und wir kön­nen sagen: wir ste­hen als Bezirk finan­zi­ell gut da!


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Kein Kreuz der AfD

Rede auf der Demons­tra­ti­on gegen den geplan­ten Auf­tritt der AfD und von Björn Höcke in Regens­burg am 11. Okto­ber 2018.

Lie­be Anti­fa­schis­tin­nen und Anti­fa­schis­ten,

Eines hat die AfD näm­lich heu­te schon erreicht in unse­rer Gesell­schaft: den Dis­kurs wei­ter nach rechts, wei­ter in Rich­tung Men­schen­feind­lich­keit zu ver­schie­ben. Die Gren­zen des Sag­ba­ren wer­den mehr und mehr auf­ge­weicht. Heu­te wird dar­über dis­ku­tiert, ob es okay ist, Men­schen zu kaser­ni­ern. Unse­re Gesell­schaft führ ganz ernst­haft Debat­ten dar­über, ob es okay ist, schiff­brü­chi­ge Men­schen zu ret­ten – oder ob man sie lie­ber ersau­fen las­sen soll, der Abschre­ckungs­wir­kung wegen. Den Tod von Men­schen sym­bo­lisch auf­zu­la­den, das ken­nen wir sonst vor allem von ter­ro­ris­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen.

Wir müs­sen ganz klar sagen: an die­ser Dis­kurs­ver­schie­bung ist nicht nur die AfD Schuld. Alle, die der AfD, PEGIDA und ande­ren Besorgt­bür­gen nach­lau­fen, tra­gen ihr Scherf­lein dazu bei. Die AfD aller­dings hat das, was man in den US „dog whist­le poli­tics“ nennt hier­zu­lan­de ein­ge­führt. Wei­te Tei­le der AfD ver­mei­den, offen anti­se­mi­ti­sche oder ras­sis­ti­sche Aus­sa­gen – statt­des­sen benut­zen sie Codes, die unter Nazis und Rech­ten beliebt sind, um ihre anti­se­mi­ti­schen und ras­sis­ti­schen Aus­sa­gen zu ver­schlei­en. Viel schlim­mer, dass hier heu­te um die Ecke jetzt dann der­je­ni­ge Flü­gel der AfD steht, die nicht mehr auf kul­tu­rel­le Codes ange­wie­sen sind – die sich ganz offen geschicht­klit­ternd, ras­sis­tisch und men­schen­ver­ach­tend äußern.

Der öffent­li­che Dis­kurs darf nicht wei­ter nach rechts gehen. Men­schen­feind­lich­keit müs­sen wir immer und über­all ent­schie­den ent­ge­gen­tre­ten. Denn Ras­sis­mus ist kei­ne Mei­nung, son­dern ein Ver­bre­chen!

Aus der Ver­gan­gen­heit haben wir gelernt, dass es gefähr­lich ist, schwei­gend zuzu­se­hen! Kei­ne Stim­me für die AfD: Das heißt natür­lich kein Kreuz bei der AfD zu machen, wie die Initia­ti­ve gegen Rechts gleich noch auf­ru­fen wird. Die­se Leu­te brau­chen ein Geschichts­buch, kein öffent­li­ches Man­dat!

Das heißt aber auch, dass die Stim­me die­ser Rassist*innen und Men­schen­fein­de im öffent­li­chen Dis­kurs immer unter­ge­hen muss, weil wir, die wir hier und heu­te ste­hen die Mehr­heit sein müs­sen und immer wie­der Mehr­hei­ten gegen die­se und gegen neue Men­schen­fein­de orga­ni­sie­ren müs­sen. Also bleibt hier, bleibt laut. Die AfD hat in die­ser Stadt nichts zu lachen.

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