Die Maxstraße als grüne Oase

20. August 2019 Allgemein

Ver­gan­ge­ne Woche star­te­te in Regens­burg eine Peti­ti­on, die auf die Situa­ti­on der Max­stra­ße auf­merk­sam machen will und eine umfang­rei­che Neu­ge­stal­tung die­ses Ein­gangs­tors zur Alt­stadt zum Ziel hat. Auch die Regens­bur­ger Grü­nen tei­len die Ein­schät­zung der Peti­ti­on und gehen mit eini­gen Ide­en für die Sanie­rung des Stra­ßen­zu­ges an die Öffent­lich­keit:

Auch der Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­dat und Stadt­vor­sit­zen­de der Regens­bur­ger Grü­nen, Ste­fan Chris­toph, sieht drin­gen­den Hand­lungs­be­darf in der Max­stra­ße: „So wie jetzt kann und darf es an die­sem zen­tra­len Punkt in der Regens­bur­ger Alt­stadt nicht blei­ben“, meint der Grü­nen-Poli­ti­ker. „Ich stel­le mir die Max­stra­ße als eine wirk­lich attrak­ti­ve Fla­nier­mei­le vor, in der grü­ne Oasen zum kon­sum­frei­en Ver­wei­len ein­la­den“, so Chris­toph wei­ter. Vor Ort könn­ten regio­na­le Pro­duk­te aus dem Regens­bur­ger Umland ver­mark­tet wer­den und klei­ne Nischen für Kul­tur ent­ste­hen, meint der Anwär­ter auf den Regens­bur­ger OB-Ses­sel. „Das wären Kris­tal­li­sa­ti­ons­punk­te, um die her­um sich auch neue, loka­le Wirt­schafts­un­ter­neh­men ansie­deln und ihre Laden­ge­schäf­te auch dau­er­haft hal­ten könn­ten.“

Dazu sei als einer der ers­ten Schrit­te auch eine Ver­kehrs­be­ru­hi­gung not­wen­dig, so die Grü­nen-Stadt­vor­sit­zen­de The­re­sa Eber­lein: „Die Stra­ße muss so bald wie mög­lich wie­der zu einer ver­kehrs­be­ru­hig­ten Zone umge­wid­met wer­den. Zu bestimm­ten Tages- und Nacht­zei­ten macht der Durch­gangs­ver­kehr durch die Max­stra­ße näm­lich jedes noch im Ansatz vor­han­de­ne Flair kaputt.“ Wich­tig sei es bei einer Umge­stal­tung aber auch, alle Men­schen mit­zu­be­den­ken. Des­we­gen unter­stützt sie die For­de­rung des grü­nen OB-Kan­di­da­ten, auch kon­sum­freie Räu­me in der neu­en Max­stra­ße zu schaf­fen und ergänzt: „Eine Auf­wer­tung darf nicht dazu füh­ren, dass Woh­nun­gen in umlie­gen­den Stra­ßen­zü­gen noch teu­rer wer­den. Im Gegen­teil muss Regens­burg in allen Stadt­vier­teln wie­der für alle erschwing­lich wer­den.“