Folgen der Klimakrise in der Oberpfalz mehr Aufmerksamkeit schenken

In einem Antrag for­dert die grü­ne Frak­ti­on im Ober­pfäl­zer Bezirks­tag die Ein­füh­rung Kli­ma­re­si­li­en­z­ma­nage­ments und die Erar­bei­tung eines Kli­ma­an­pas­sungs­kon­zep­tes. Damit soll der Bezirk Ober­pfalz auf die Fol­gen der Kli­ma­kri­se, die jetzt schon spür­bar sind reagie­ren. Auch die Ober­pfalz ist beson­ders davon betrof­fen, so die Grü­nen. Trotz aller Kli­ma­schutz­maß­nah­men müss­ten Maß­nah­men gegen schon jetzt auf­tre­ten­de Kli­ma­fol­gen ergrif­fen werden.

Beim Kli­ma­schutz ist es fünf vor zwölf! Aber trotz aller Bemü­hun­gen um Kli­ma­freund­lich­keit: Schon heu­te spü­ren wir die Fol­gen der Kli­ma­kri­se mit Extrem­wet­ter­er­eig­nis­sen wie gro­ßer Hit­ze, Dür­re, aber auch Stark­re­gen. In den ver­gan­ge­nen Som­mern konn­ten wir das live beob­ach­ten, auch hier bei uns in der Ober­pfalz“, so Grü­nen-Bezirks­rat Ste­fan Chris­toph. Die grü­ne Bezirks­tags­frak­ti­on möch­te des­we­gen, dass der Bezirk Ober­pfalz der Anpas­sung an die schon bestehen­den Fol­gen der Kli­ma­über­hit­zung mehr Auf­merk­sam­keit schenkt. „Auch wir in der Ober­pfalz sind natür­lich von den Fol­gen der Kli­ma­kri­se betrof­fen: Dür­ren, wie wir sie in den ver­gan­gen Jah­ren gese­hen haben, machen der Teich­wirt­schaft genau­so zu schaf­fen wie der Wald­wirt­schaft“, erklärt Christoph. 

Genau so sehr sei­en aber auch Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se eine Bedro­hung für unse­re Gewäs­ser. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren habe man an vie­len Orten in der Ober­pfalz die Zunah­me von Über­schwem­mun­gen und Hagel spü­ren kön­nen. Dar­auf müs­se sich auch der Bezirk ein­rich­ten, so die Grünen

Nicht zuletzt ist aber auch der Mensch von den Fol­gen der Kli­ma­kri­se betrof­fen“, so Bezirks­rä­tin Gabrie­le Bay­er. Der Bezirk habe in vie­len sei­ner Ein­rich­tun­gen älte­re Men­schen oder Per­so­nen mit Behin­de­rung im Fokus. „Sie sind oft ganz beson­ders von Extrem­wet­ter­er­eig­nis­sen wie gro­ßer Hit­ze betrof­fen”, so Bay­er wei­ter. Eine Hit­ze­s­tra­te­gie für alle Berei­che der Arbeit des Bezirks zu ent­wi­ckeln sei des­we­gen drin­gend gebo­ten, sowohl für Umwelt, Wirt­schaft als auch für die Men­schen direkt. Die Grü­nen for­dern daher die Bezirks­ver­wal­tung dazu auf, Umset­zungs­mög­lich­kei­ten für ein Kli­ma­re­si­li­en­z­ma­nage­ment und die Ein­füh­rung eines Kli­ma­an­pas­sungs­kon­zep­tes zu prü­fen und dem Bezirks­tag Vor­schlä­ge zu machen, wie das rea­li­sier­bar ist. 

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