Regensburger Wirtschaft nachhaltig stärken

10. Februar 2020 Allgemein

Bei der För­de­rung der Regens­bur­ger Wirt­schaft set­zen die Grü­nen auf den Ein­zel­han­del, Nach­hal­tig­keit und Digi­ta­li­sie­rung.

Ange­sichts der aktu­el­len­kon­junk­tu­rel­len Lage müs­se sich die Regens­bur­ger Wirt­schaft brei­ter auf­stel­len, so Ste­fan Chris­toph, Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­dat und Stadt­vor­sit­zen­der der Regens­bur­ger Grü­nen: „Unse­re Stadt darf als Wirt­schafts­stand­ort nicht allein an der Ent­wick­lung ein­zel­ner Bran­chen hän­gen. Wenn wir uns brei­ter auf­stel­len, heißt das, dass wir damit weni­ger von der Kon­junk­tur der Auto­in­dus­trie abhän­gig wer­den.“ Die Grü­nen setz­ten laut Chris­toph dabei vor allem auf Zukunfts­bran­chen wie Erneu­er­ba­re Ener­gien, auf Digi­ta­li­sie­rung und auf die öko­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on unse­rer Gesell­schaft. Dabei wol­le er ins­be­son­de­re den For­schungs- und Wis­sen­schafts­stand­ort stär­ken.

Der Ein­zel­han­del ist durch stei­gen­de Mie­ten, aggres­si­ve Preis­po­li­tik von Groß­händ­lern und durch Online-Anbie­ter gefähr­det. „Wir wol­len die Ver­net­zung der Einzelhänder*innen stär­ken und durch neue Kon­zep­te dafür sor­gen, dass unse­re leben­di­ge Alt­stadt mit ihren attrak­ti­ven klei­nen Läden erhal­ten bleibt“, erklärt The­re­sa Eber­lein, Stadt­vor­sit­zen­de der Regens­bur­ger Grü­nen. Dabei ste­hen Maß­nah­men gegen die Explo­si­on der Miet­prei­se eben­so auf der Tages­ord­nung wie die Ent­wick­lung von Sharing-Kon­zep­ten, die es Händler*innen ermög­li­chen, ihre Kos­ten zu redu­zie­ren, so Eber­lein wei­ter. Zudem wol­len die Regens­bur­ger Grü­nen eine Grün­der­of­fen­si­ve star­ten, die inno­va­ti­ve öko­lo­gi­sche und sozia­le Ideen unter­stützt.

Wir wol­len den For­schungs- und Wirt­schafts­stand­ort Regens­burg nicht nur durch Koope­ra­tio­nen und Clus­ter im Umwelt­be­reich stär­ken, son­dern auch ver­stärkt auf Digi­ta­li­sie­rung set­zen“, erläu­tert Maria Simon, Spit­zen­kan­di­da­tin der Regens­bur­ger Grü­nen für den Stadt­rat. Sie set­ze dabei auf das Kon­zept der Smart City, um moder­ne Tech­no­lo­gien für die Men­schen nutz­bar zu machen. Hier­für sei ganz grund­le­gend die Unter­stüt­zung des Netz­aus­baus erfor­der­lich, so Simon. Ziel sei es, die Ener­gie- und Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz zu stei­gern, um nach­hal­ti­ger zu wirt­schaf­ten.