Was macht Corona mit den Beschäftigten? Städtischer Überstundenbericht

In der Febru­ar-Sit­zung des Per­so­nal­aus­schus­ses wur­de uns durch die Ver­wal­tung ein Über­stun­den­be­richt vor­ge­legt, bzw. wie es kor­rekt hei­ßen müss­te, wur­den uns die Gleit­zeit­kon­ten im Rah­men der städ­ti­schen Dienst­ver­ein­ba­rung über die Fle­xi­bi­li­sie­rung der Arbeits­zeit (DV Flex) vor­ge­stellt. Die­ser Bericht geht auf unse­ren Antrag von Ende Janu­ar zurück.

Dass wir über­haupt einen Bericht erhal­ten haben, ist erfreu­lich. Unter dem Vor-Vor­gän­ger der jet­zi­gen Ober­bür­ger­meis­te­rin, Hans Schai­din­ger, wur­de ein ähn­li­cher Antrag der Grü­nen im Jahr 2013 mit der Begrün­dung abge­lehnt, die Über­stun­den­si­tua­ti­on habe den Per­so­nal­aus­schuss nicht zu interessieren.

Der aktu­el­le Bericht zeigt, dass es in eini­gen Tei­len der Stadt­ver­wal­tung durch­aus eine Häu­fung von Plus­s­tun­den gibt“, so Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Ste­fan Chris­toph, der den Bericht bean­tragt hat­te. Ganz vor­ne dabei sei­en das Kul­tur­amt und das Amt für musi­sche Bil­dung. Auch im Pla­nungs- und Bau­re­fe­rat sei­en die Stun­den­kon­ten über die ver­gan­ge­nen Jah­re deut­lich angewachsen.

Das zeigt, dass die aktu­el­le Debat­te um das städ­ti­sche Per­so­nal, die von­sei­ten der CSU maß­geb­lich vor­an­ge­trie­ben wird, am Kern der Sache vor­bei­geht“, so Chris­toph wei­ter. Es kön­ne nicht allein vom Ver­gleich mit ande­ren Städ­ten dar­auf geschlos­sen wer­den, wo Per­so­nal abge­baut wer­den soll. „Für die­se Dis­kus­si­on brau­chen wir eine Viel­zahl an Kenn­zah­len“, meint Chris­toph. Vor einem blin­den Per­so­nal­ab­bau-Kurs warnt er: „Wir müs­sen die Beschäf­tig­ten immer mit im Auge behal­ten und nicht zuletzt muss die Dis­kus­si­on auch dahin­ge­hend offen sein, dass struk­tu­rel­le Unter­be­set­zun­gen bei städ­ti­schen Dienst­stel­len genau­so erkannt und beho­ben wer­den müssen.“

Die Prä­sen­ta­ti­on zum städ­ti­schen Über­stun­den­be­richt fin­den Sie hier.